Für ein sozial-ökologisches Zentrum in Dortmund!

Woher?
Seit Jahrzehnten gibt es in Dortmund Stimmen, die selbstverwaltete, unkommerzielle Räume fordern,  die möglichst arm an Hierarchien und allen, unabhängig von Alter, Gesundheit, Geschlecht, Vermögen, Hautfarbe, Muttersprache oder sexueller Orientierung, zugänglich sein sollen.  Forderungen nach verantwortungsvollerem Umgang mit der Umwelt, Anerkennung und Verlangsamung des Klimawandels und insgesamt nach größerer Ausgeglichenheit im Verhältnis zwischen Mensch und Natur sind mindestens genauso alt.
Was?
An der Schnittstelle dieser beiden Komplexe entstand die Idee eines sozial-ökologischen Zentrums für Dortmund. Unserer Meinung nach fehlt es an explizit unkommerziellen, selbstverwalteten und barrierearmen Räumen, der den Bedürfnissen der Bewohner*innen unserer Stadt Rechnung trägt. Insbesondere jungen Menschen fehlt es an einem Ort des Zusammenkommens und der Auseinandersetzung mit den sozialen und ökologischen Herausforderungen der nächsten Jahre und Jahrzehnte.
Wir wollen einen Ort der Begegnung und des Austauschs schaffen, der als Labor für widerständische, nachhaltige und utopische Praktiken dient. Uns schwebt ein Ort vor, der Platz für viele Welten hat, der Workshops, Theater, Lesungen, Politikveranstaltungen, Kino, Konzerten, Partys, Sport, Kneipe, Kunst, Probe- und Gruppenräumen, Werkstätten und vielem mehr ein zuhause bietet.
Wohin?
Das Zentrum wird offen für alle sein, wenn sie respektvoll miteinander umgehen. Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Queer*feindlichkeit und andere Formen der Diskriminierung haben hier keinen Platz.Wir wollen einen selbstverwalteten und selbstorganisierten Raum schaffen, der von denjenigen gestaltet wird, die ihn beleben. Wir brauchen keine Projektleitung und keine Manager*innen dafür.

Klimawandel stoppen!
Freiräume erkämpfen!
Für ein gutes Leben für alle!


„Initiativkreis sozial-ökologisches Zentrum“ im September 2020